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Mineralische Sonnencremes für Babys im Test (2022)

Updated 13. September 2022

Wenn der Sommer mit großen Schritten naht oder vielleicht sogar schon mit voller Kraft da ist, stellen sich viele Eltern von Säuglingen und Babys im ersten Lebensjahr die Fragen, darf ich mein Baby eigentlich mit Sonnencreme eincremen und wenn ja, mit welcher? Die Antwort lautet ja! Wenn Babys im ersten vor dem ersten Geburtstag der direkten Sonne ausgesetzt sind, empfiehlt sich die Nutzung von mineralischen Sonnencremes.

Die besten Sonnencremes für Babys im Test

Aber das Angebot ist riesig und welche ist eigentlich die beste für dein Baby? Wir haben die sechs beliebtesten einmal für dich getestet. Unsere Ergebnisse findest du in diesem Beitrag sowie ein paar weitere Tipps für die ersten heißen Tagen mit deinem Baby.

Mineralische Sonnencremes im Test: Mabyen ist unser Testsieger 2022

Was war uns beim Test besonders wichtig?

Im Kern erfüllen alle getesteten Sonnencremes die gleichen Voraussetzungen: Sie besitzen den Lichtschutzfaktor 50 und greifen für den Schutz vor der Sonne auf mineralische Inhaltsstoffe zurück. Auch verfügen alle Sonnencremes über ausreichend UVA- und UVB-Filter, sind aber gleichzeitig frei von Octocrylene.

Zwei entscheidende Faktoren machen für uns aber den Unterschied: Zum einen sollten die Sonnencremes auch einfach zu benutzen sein, einfach zu verschmieren sein und keinen weißen Film hinterlassen. Wer einmal versucht hat, ein zappelndes Baby komplett mit Sonnencreme einzucremen, weiß, wovon wir reden :).

Ein Baby mit Sonnencreme einzucremen ist oft gar nicht so einfach

Zum anderen finden wir einen zweiten Blick auf die verwendeten Inhaltsstoffe persönlich super wichtig. Auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Produkte, die wir verwenden. Hier greifen wir auf die Daten aus der Code-Check App zurück.

Die Mabyen Baby und Kinder Sonnencreme – Unser Testsieger

Unser absoluter Favorit, wenn es um Baby und Kinder Sonnencreme geht! Warum? Weil sie sich super einfach verschmieren lässt und im Vergleich zu vielen anderen getesteten mineralischen Sonnencremes keinen weißen Film hinterlässt. Unser Baby sieht endlich nicht mehr aus wie ein Gespenst nach dem Eincremen.

MABYEN Sonnencreme im Test

Die Produkte von Mabyen kennen bestimmt viele aus der Höhle der Löwen. Ich bin großer Fan der ersten Stunde und viele Produkte sind bei uns schon in der Baby-Kulturtasche gelandet. Hier merkt man einfach, dass die Produkte von Mamas für Mamas gemacht worden sind.

Auch die Erzieherinnen in der Kita unseres Sohnes sind ganz begeistert, weil sie sich so einfach verteilen lässt.

eco cosmetics Baby Sonnencreme – gute Hautverträglichkeit

Die Baby Sonnencreme von eco cosmetics ist besonders im Ausland sehr beliebt. Hervorzuheben sind hier die verwendeten Inhaltsstoffe, aber auch die gute Hautverträglichkeit. Leider hinterlässt er im Test den ungeliebten weißen Film auf der Haut, dieser war aber im Gegensatz zum Beispiel zur Lavera Sonnencreme wesentlich schneller verschwunden.

eco cosmetics Baby Sonnencreme im Test

boep Sonnencreme Sensitiv LSF 50

Ähnlich gut abgeschnitten wie die anderen beiden erst- und zweitplatzierten mineralischen Sonnencremes hat die Sonnencreme von boep. Diese ist sogar korallen-freundlich. Bedauerlicherweise ist diese laut Produktbeschreibung nicht wasserfest. Dies finde ich gerade im Zusammenhang mit kleinen Babys sehr unpraktisch, da man noch häufiger als ohnehin schon nachcremen muss.

boep Sonnencreme sensitiv im Test

Die beliebtesten mineralischen Sonnencremes 2022 für dein Baby in der Übersicht

Wieso eigentlich besser mineralischer Schutz für Babys und Kleinkinder als Sonnenschutz mit Octocrylene?

Im Gegensatz zu chemischen Sonnencremes dringt der Sonnenschutz von mineralischen Sonnencremes nicht in die Haut ein. Die kleinen mineralischen Mikropigmente legen sich nur wie ein Schutzschild auf die Haut deines Babys und reflektieren die Sonnenstrahlen „zurück“.

Je kleiner und feiner die Mikropigmente dabei sind, desto weniger hinterlassen sie einen weißen Film auf der Haut, den sogenannten Weißel-Effekt oder auch Weiße-Effekt und desto einfacher lässt sich die Sonnencreme auf der Haut verteilen. Hier punktet die Sonnencreme von Mabyen, die eine sehr feine Textur hat.

Durch ihre Wirkweise, ist die Sonnencreme direkt nach dem Auftragen wirksam, da sie nicht erst in die Haut einziehen muss. Bitte bedenkt jedoch, euer Kind bei längeren Aufenthalten im Freien regelmäßig nach zu cremen. Dies gilt ebenso nach dem Baden, auch wenn die Cremes vom Hersteller eigentlich als wasserfest deklariert sind. Sicher ist sicher 😉

Ab wann kann ich die mineralische Sonnencreme bei meinem Baby nutzen?

Experten raten zur Nutzung von mineralischen Sonnencremes im ersten Lebensjahr und auch darüber hinaus bis ins Vorschulalter, da die Haut noch sehr sensibel ist.

Du kannst also auch schon im ersten Sommer vor dem ersten Geburtstag deines Babys auf den mineralischen Schutz zurückgreifen. Wichtig ist aber, in jedem Fall die direkte Sonne möglichst zu meiden und lieber Schattenplätze zu suchen. Auch UV-Kleidung kann ein guter alternativer Schutz deines Babys vor der Sonne sein.

Weitere Tipps und Maßnahmen, um dein Baby vor der Sonne zu schützen

Sonnencreme, auch mineralische, sollte immer das letzte Mittel der Wahl sein, dein Baby vor der Sonne zu schützen. Generell ist Sonne auch überhaupt nichts Schlechtes. Im Gegenteil, durch Sonne auf unserer Haut wird die Vitamin D Produktion in unserem Körper angeregt. Vor allem für Babys und Kleinkinder ist das Vitamin D bedeutungsvoll für den Knochenaufbau und die Gesundheit. Sonnencremes aller Art verhindern diese Bildung von Vitamin D. Daher solltest du zuerst auf andere Maßnahmen zurückgreifen, um dein Kind vor der Sonne zu schützen.

Wenn kein Schatten vorhanden ist, sollte auf UV-Kleidung und mineralische Sonnencreme zurück gegriffen werden

Ich habe hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt:

  1. Luftige und leichte Kleidung: Je nach Hauttyp reicht Schatten nicht immer aus, um die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Gerade für Kinder ist es sehr sinnvoll, immer lange, luftige und helle Kleidung zu tragen. Diese bietet zwar nicht so viel UV-Schutz wie Sonnencreme, aber reicht meistens aus, besonders wenn du darauf achtest, das Kind nicht der direkten Sonne auszusetzen.
  2. UV-Kleidung: Wenn kein schattiges Plätzchen vorhanden ist, zum Beispiel am Strand oder an einem Badesee direkt am Wasser, empfiehlt sich das Tragen von entsprechender UV-Schutzkleidung. Hier solltet ihr immer auf einen entsprechenden Lichtschutzfaktor achten. UPF 80 ist dabei ein guter Standard. Ein weiterer Vorteil der meisten UV-Kleidung: Sie trocknet schnell, wenn sie einmal nass werden und hinterlassen kein klebriges Gefühl auf der Haut. Meine Kinder tragen daher immer UV-Kleidung am Wasser als Alternative oder Ergänzung zur klassischen Badehose.
  3. Kopfschutz: Wer schon einmal einen echten Sonnenstich hatte, weiß, wie wichtig im Sommer ein ausreichender Kopfschutz ist. Dies gilt insbesondere für Babys und Kleinkinder. Praktischerweise verfügen die meisten Sonnenhüte für Babys über einen zusätzlichen Nackenschutz. So reicht es, wenn nur noch das Gesicht mit mineralischer Sonnencreme eingecremt wird.
  4. Mittagshitze meiden und Sonnenbäder sinnvoll über den Tag verteilen: Der beste Weg, die Sonne für zu nutzen und dennoch ihre schädlichen Nebenwirkungen zu vermeiden, ist die richtige „Dosierung“ des Sonnenlichts! Morgen- und Abendspaziergänge sind für die ganze Familie angenehmer, da die Temperaturen mittags in der Regel angenehmer sind. Grundsätzlich muss man sich an sehr heißen Tagen, gerade mit Kindern, im Schatten aufhalten. Eine starke Mittagssonne ist nicht gut für die Gesundheit.
Mineralische Sonnencreme, UV-Kleidung und Sonnenhut so ist ein Baby perfekt vor der Sonne geschützt

Häufige Fragen zum Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

Wann darf ein Baby in die Sonne?

Die direkte Sonne sollte bei Babys und Kleinkinder immer möglichst vermieden werden. Ist es nicht möglich, so sollte auf geeignete UV-Kleidung und eine mineralische Sonnencreme zurückgegriffen werden.

Warum keine Sonnencreme für Babys?

Normale Sonnencremes, die chemisch wirken, dringen in die oberste Hautschicht ein und wirken dort. Da Baby- und Kinderhaut noch sehr sensibel ist, sollte aus diesem Grund eher auf mineralische Sonnencremes für Babys zurückgegriffen werden, da diese nur an der Hautoberfläche wirkt.

Welchen Lichtschutzfaktor für ein Baby?

Je höher, desto besser, es empfiehlt sich aber mindestens ein Lichtschutzfaktor von 30 zu verwenden, besser LSF 50.

Kann ein Baby im Schatten Sonnenbrand bekommen?

Ja, auch im Schatten kann ein Baby Sonnenbrand bekommen, daher sollte man auch ein Baby, was im Schatten liegt, ausreichend mit mineralischer Sonnencreme vor der Sonne schützen.

Gibt es mineralische Sonnencremes ohne Weißeeffekt?

Ja, einige mineralische Sonnencremes hinterlassen keinen weißen Film auf der Haut. Das hängt vorwiegend mit der Größe der verwendeten Nano-Partikel zusammen. Je kleiner die Partikel, desto geringer der Weißeeffekt.

Welche Sonnencreme für ein Baby mit Neurodermitis?

Viele kleine Kinder neigen in den ersten Jahren zu Neurodermitis und sensibler Haut. Auch hier empfiehlt sich insbesondere die Verwendung einer mineralischen Sonnencreme, da diese besonders schonend zur zarten Babyhaut ist. Dies sollte jedoch immer einmal mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Avatar für Annika Über den Autor

Juhu, ich bin Annika, ich bin frische 34 Jahre alt, verheiratet und Mama von zwei wundervollen Söhnen (2019 & 2021), die nach einer langen Kinderwunschzeit ihren Weg zu uns gefunden haben. Während dieser Zeit habe ich mir viel Fachwissen im Bereich der Frauengesundheit angeeignet. Darüber hinaus habe ich Fortbildungen im Bereich Kinderernährung und Kindermotorik absolviert. Das dadurch erworbene Wissen möchte ich gerne in meinem Blog mit euch teilen. Mehr Informationen zu mir findet ihr hier.

1 Kommentar

  • Avatar für Maria
    Maria
    26. Juni 2022 um 20:26

    Cool, wir haben auch die Sonnencreme von Mayben! 🙂

    Antwort

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